oder der Versuch einer Dramatisierung.
In der Mitte des Raums eine Sicherungsanlage mit nostalgisch anmutenden Weichenhebeln und Induktorkurbel.
Daneben der Komandotisch mit Flachbildschirm und Stellpult.
Eine Glasscheibe in der sich eine kleines Fensterchen öffnen lässt trennt die Eisenbahner von den Reisenden.
Draussen steht eine kleine blonde Frau mitleren Alters. Sie ist schon etwas ungeduldig.
Fahrdienstleiter A: Entschuldigens, aber i hab jetzt wirklich koa Zeit. Aber sie könntn wegen der Reservierung die 05-1717 anrufen.
Kundin: Aber drum bin i ja da, weil dort neamt ahebt.
Fahrdienstleoter A: Kuntns vielleicht später nu amoi kumma, es geht jetzt ganz schlecht.
Ein Zug Braust durch und verleiht diesen Worten unversehens Gewicht.
Kundin: In Zehn Minuten?
Fahrdienstleiter A: Ja, i glaub da geht’s leichter.
Die Kundin verläßt den Schalter. Fahrdienstleiter A hat noch immer nicht gefunden in welchem Menü er die Reservierung vornehmen kann. Derweilen fahren Züge ein und aus. Die Sicherungsanlage rattert, Weichenhebel werden hart gegen den Anschlag geschleudert. Dazwischen wandern noch einige einfache Fahrausweisen über den Schalter. Das rasseln eines Weckers signalisiert die sich senkenden Scharnkenbäume.
15 Minuten später
Inzwischen halten sich zwei Verschieber und Fahridenstleiter B, der den Dienst übernehmen wird im Raum auf. Der Verschubleiter hat hinter Fahrdienstleiter B Platz genommen, der sich des Zugverkehrs angenomme hat, und beobachtet interessiert den Zuglauf auf dem Monitor. Fahrdienstleiter A gibt weiter Fahrscheine aus. Auch die Kundin von vorhin ist wieder da.
Fahrdienstleiter A (zu B gewandt): kunts du die Reservierung macha?
Fahrdienstleiter B: wart a wenig...
Fahrdienstleiter A (zur Kundin): ein wenig Geduld bitte...
Kundin: (ungehaltener als zuvor) Ja kinans ses net! Oder was? I hab mein Zeit a net gstoin. I muas dann ind arbeit.
Während sie spricht ist hinter ihr ein Mann aufgetaucht der offenbar ein Anliegen hat das nicht warten kann.
Autofahrer: hearns is des normal, daß der Schranken da a viertlstund zua is?
Fahrdienstleiter A (mit ernster Miene zu Fahrdienstleiter B gewandt) Is des normal?
Fahrdienstleiter B schüttelt energisch den Kopf. Kurzes Schweigen.
Autofahrer: Da stengan dreisg Auto und alle hupn ois wia und neamt macht den Schranken auf. A vierl Stund lang ...
Fahrdienstleiter A: (mit dem Brustton der Überzeugung) oiso Hupen hüft d garnix, weil des heart ma da net. Da kinans de Dame fragen. (zur Kundin gewandt) Ham Sie was gheart?
Kundin: (etwas unsicher wessen Partei sie ergreifen soll) Naaa....
Fahrdienstleiter A: Da hearns es, des Hupen huft gar nix...
Autofahrer ab.
Mittwoch, November 23, 2005
Sonntag, November 20, 2005
Schrankenlosikeit ...
...ist der Wunsch vieler Eisenbahner und Innen, der aber meist nicht erfüllt wird.
nahezu alle Bahnhöfe, vor allem auf weniger gut ausgebauten Stecken, verfügen über eine Vielzahl Schienengleicher Bahnübergänge, im Fachjargon Eisenbahnkreuzung oder kurz EK genannt. Man unterscheidet dabei zwischen technisch gesicherten und nicht technisch gesicherten Eks. Alleine diese Einteilung macht deutlich, dass es keine "ungesicherten" Bahnübergänge gibt, sondern nur solche, bei denen die Straßenbenützer sich selbst vergewissern müssen, dass sich kein Schienenfahrzeug nähert. Als kleine Unterstützung dabei dienen so genannte Pfeifplöcke, die den TriebfahrzeugfüherInnen anzeigen, dass er akustische Warnsignale abzugeben hat. Die Straßenbenützer werden mit Schildern auf die Eisenbahnkreuzung aufmerksam gemacht. Meist handelt es sich um Andreaskreuz und Stopptafel, bei nicht öffentlichen Straßen kommen "Privatwegtafeln" zum Einsatz.
Neuerdings hat Mann es mit einer besonders pervieden Bauform einer technisch gesicherten EK zu tun. Sie befindet sich im Km 32,154 der Strecke Linz - Selzthal zwischen den Einfahrsignal A und den Ausfahrsignalen H1/3. Nicht genug dass der Schließvorgang - wie bei Eks im Bahnhof üblich -manuell eingeleitet werden muss, ist auch das öffnen der Schranken Aufgabe des Fahrdienstleiters. Müßig zu erwähnen, dass dieser Handgriff häufig dem "Vergessen" anheim fällt und so der Verkehr oft länger als nötig zu Erliegen kommt. Anders als bei herkömmlichen EKSA (Eisenbahnkreuzungssicherungsanlagen) besitzt die gegenständliche auch keine Erinnerungsfunktion (Sperrzeitüberschreitung). Das führt natürlich zu Ärger bei den Autofahrern und Autofahrerinnen, die ihrem Unmut mit Hupen Ausdruck verleihen. Was freilich wirkungslos bleibt, da der Bediener der EK dies nicht wahrnehmen kann.
Gelegentlich sucht der geplagte Verkehrsteilnehmer sogar die Konfrontation mit dem Bahnpersonal, was nicht immer zu befriedigenden Ergebnissen führt, sondern den Frust beider Seiten mitunter noch erhöht.
nahezu alle Bahnhöfe, vor allem auf weniger gut ausgebauten Stecken, verfügen über eine Vielzahl Schienengleicher Bahnübergänge, im Fachjargon Eisenbahnkreuzung oder kurz EK genannt. Man unterscheidet dabei zwischen technisch gesicherten und nicht technisch gesicherten Eks. Alleine diese Einteilung macht deutlich, dass es keine "ungesicherten" Bahnübergänge gibt, sondern nur solche, bei denen die Straßenbenützer sich selbst vergewissern müssen, dass sich kein Schienenfahrzeug nähert. Als kleine Unterstützung dabei dienen so genannte Pfeifplöcke, die den TriebfahrzeugfüherInnen anzeigen, dass er akustische Warnsignale abzugeben hat. Die Straßenbenützer werden mit Schildern auf die Eisenbahnkreuzung aufmerksam gemacht. Meist handelt es sich um Andreaskreuz und Stopptafel, bei nicht öffentlichen Straßen kommen "Privatwegtafeln" zum Einsatz.
Neuerdings hat Mann es mit einer besonders pervieden Bauform einer technisch gesicherten EK zu tun. Sie befindet sich im Km 32,154 der Strecke Linz - Selzthal zwischen den Einfahrsignal A und den Ausfahrsignalen H1/3. Nicht genug dass der Schließvorgang - wie bei Eks im Bahnhof üblich -manuell eingeleitet werden muss, ist auch das öffnen der Schranken Aufgabe des Fahrdienstleiters. Müßig zu erwähnen, dass dieser Handgriff häufig dem "Vergessen" anheim fällt und so der Verkehr oft länger als nötig zu Erliegen kommt. Anders als bei herkömmlichen EKSA (Eisenbahnkreuzungssicherungsanlagen) besitzt die gegenständliche auch keine Erinnerungsfunktion (Sperrzeitüberschreitung). Das führt natürlich zu Ärger bei den Autofahrern und Autofahrerinnen, die ihrem Unmut mit Hupen Ausdruck verleihen. Was freilich wirkungslos bleibt, da der Bediener der EK dies nicht wahrnehmen kann.
Gelegentlich sucht der geplagte Verkehrsteilnehmer sogar die Konfrontation mit dem Bahnpersonal, was nicht immer zu befriedigenden Ergebnissen führt, sondern den Frust beider Seiten mitunter noch erhöht.
Donnerstag, November 03, 2005
Die Geschichte einer bedeutenden Alpenbahn
Die „Kremstalbahn“ wurde am 24. Februar 1881 fertiggestellt. Auf die Anbringung von Sicherungseinrichtungen, wie etwa Schranken oder Wärterhäuschen, wurde damals verzichtet. Es erschienen aufgrund der geringen Geschwindigkeit, welche für den Betrieb von Lokalbahnen vorgeschrieben war, als völlig unnötig. Die offizielle Eröffnung der Strecke erfolgte am 30. April 1881.
Bereits in Paragraph 1 des Statutenentwurfs der Kremstalbahngesellschaft wurde klar und deutlich festgehalten, daß die Station nur den vorläufigen Endpunkt der Strecke darstellen sollte.
Nachdem der Streit zwischen den Gemeinden Michldorf und Kirchdorf die beide den Endpunkt der neuen Bahnlinie für sich reklamierten beigelegt worden war wurde der Bau sogleich in Angriff genommen. Die veranschlagten Baukosten konnten, wenn auch nur leicht, unterschritten werden: (16 Gulden blieben übrig) und am 1. August 1883 konnte die Strecke bis Micheldorf offiziell eröffnet werden.
Dienstag, Oktober 18, 2005
Bahn - Die neue Gerti
Die neue Gerti ist „Kaffeebraun“. Ihre Statur ist der der alten Gerti nicht unähnlich. Die Kommunikation unterscheidet sich dagegen wie Tag und Nacht.
Erschien die alte Gerti stehts strahlend um immer die gleiche Zeit und hatte meinst ein Mehlspeise dabei, so taucht die neue Gerti plötzlich und unerwartet auf. Sieht fragend drein und spricht nur gebrochen Deutsch. Natürlich hat sie keine Mehlspeisen im Gepäck und natürlich auch keine Neuigkeiten auf den Lippen.
Den Kaffee muss Mann sich selbst zubereiten und an einem Plauscherl ist der neue Gerti scheinbar auch nicht gelegen….
Die Zeiten ändern sich und Mann hat ja auch bald eine neue Wirkungsstätte.
Die alte Gerti wird ihm trotzdem fehlen.
Erschien die alte Gerti stehts strahlend um immer die gleiche Zeit und hatte meinst ein Mehlspeise dabei, so taucht die neue Gerti plötzlich und unerwartet auf. Sieht fragend drein und spricht nur gebrochen Deutsch. Natürlich hat sie keine Mehlspeisen im Gepäck und natürlich auch keine Neuigkeiten auf den Lippen.
Den Kaffee muss Mann sich selbst zubereiten und an einem Plauscherl ist der neue Gerti scheinbar auch nicht gelegen….
Die Zeiten ändern sich und Mann hat ja auch bald eine neue Wirkungsstätte.
Die alte Gerti wird ihm trotzdem fehlen.
Samstag, Oktober 08, 2005
Richtschnur
das Plakat...
Montag, September 26, 2005
Haare...
.. sind für unser Wohlbefinden sehr wichtig. Wenn sie "zu Berge stehen" bedeutet das meist ungemach.
So schätzt Mann es überhaupt nicht wenn Augen* ihm solches antut.
So schätzt Mann es überhaupt nicht wenn Augen* ihm solches antut.
Dienstag, September 20, 2005
mystischer Herbst
Sonntag, September 18, 2005
Familienausflug
Freitag, September 16, 2005
Schulstart
Montag, September 12, 2005
nine eleven
Das erste der beiden mysteriösen SMS schlägt ins Mobiltelefon ein.
Der gesamte Text (siehe Faximile) lässt keinen Zweifel daß es dem Absender ernst ist.
Der gesamte Text (siehe Faximile) lässt keinen Zweifel daß es dem Absender ernst ist.
"Dir erzähl ich noch mal was, bin stocksauer!
Kannst deinen Mund doch nicht
halten, gut zu wissen. Dachte du bist anders,
leider hab ich mich da wieder mal
getäuscht!
Das Rote Kreuz, super!"
Obwohl die Nachricht nichts an Eindringlichkeit vermissen lässt, bleibt der Grund für diese heftige Gemütsregung im Dunkeln.
Sachdienliche Hinweise auf den Absender oder den Auslöser der Verbalinjurie, die natürlich streng vertraulich behandelt werden, dringend erbeten.Donnerstag, September 08, 2005
Impressionen einer Wanderung
Bei "Kaiserwetter" legte die kleine Wanderschar die wenigen Kilometer - die nur eine kurze Strecke durchs Unterholz führten, und deren Steigung von gut Trainierten ohne Aufstiegshilfe zu bewältigen ist - in einem Tag zurück und erreichte durchnäßt und glücklich die abgestellten Kraftfahrzeuge in dem beschaulichen Marktflecken am grossen Strome, mit denen sie in den frühen Morgenstunden angereist war. Vorsorglich wurde eine bekannte Sehlentrösterin alarmiert die mit ihrem Team den ermatteten Wanderleuten vor der Heimreise Mut zusprachen.
Resümee:
Mittelschwere Wanderung die mit aureichend Kondition und Teamwork auch mit mehrrädrichen Kleinkindbeförderungsmitteln zu bewältigen ist.
Montag, September 05, 2005
durchs kleine Kößlbachtal zum "Vier-Viertel-Blick"
Dienstag 6. September 2005
0800 Abfahrt Wels
0830 Abfahrt Eferding, Parkplazt beim Erlebnisbad
0900 Abmarsch von Wesenufer, Parkplatz bei der Kirche
Länge: 7 Km
Höhendifferenz: 320 m
Tourenkarakter: Familenfreundlich
Mittwoch, August 31, 2005
Gut- und Schlechtpunkte
Abonnieren
Posts (Atom)









