Montag, Jänner 23, 2006
Der Friede und die Gelassenheit...
Montag, Jänner 02, 2006
Das unglaubliche Möbelhaus antwortet
"sehr geehrter herr o.!ich habe ihr e-mail am 31.12.05 von unserem service center erhalten. da ich selber keine besitzerin von unserem 'klämmann' 'wecker' bin, habe ich mir das produkt heute näher angeschaut und bin zu der überzeugung gekommen, dass sie mit ihrem problem(en) nicht alleine sind.
ich habe mich in der abteilung nach einem anderen 'richtigen' wecker umgeschaut, der sein versprechen erfüllt und bin auf den 'Slabang' gekommen. den kann man sogar 'besprechen', und sich mit seiner 'eigenen' stimme aufwecken. was nicht nur in der bedienungsanleitug steht, sonder auch in der praxis so ist. da das tixo langfristig nicht kleben wird, sie wahrscheinlich nach 10 sec. nicht aufwachen werden, was ich nicht verantworten kann ;) möchte ich ihnen gerne den 'SLABANG' WECKER zukommen lassen.
danke für ihr ausführliches email, mit dem sie mir auch mehr als nur einmal ein lachen entlocken konnten. weiters habe ich ihre schilderung unserem erzeuger nach schweden gemailt.
alles gute für das neue jahre 2006
karina H."
Bei so viel Herzlichkeit kann Mann sich über seinen Fehlkauf gar nicht mehr ärgern ;)
Der Erfolg dieses Unternehmens könnte durchaus mit seinen Mitarbeiterinnen zusammenhängen. Gratulation, bleibt nu zu hoffen, daß der Erzeuger nicht bloß Schwedisch versteht...
Samstag, Dezember 31, 2005
KLÄMMANN
... oder wie Mann sich keinen Wecker kaufen sollte.Mann ließ sich am 30.12. in einer unglaublichen Filialen eines schwedischen Möbelhauses – ja das ist eines dieser Länder, dessen Bewohner sich genauso nennen wie ihr Land - dazu hinreißen ein als Wecker „KLÄMMAN“ angebotenes Produkt um wohlfeile €9,90 zu erwerben.
Der Bedienungsanleitung konnte Mann entnehmen:„KLÄMMAN Wecker hat alle Funktionen, die man von einer Uhr erwartet: Zeit, Datum, Alarm und Hintergrundbeleuchtung. Die sog. Snooze-Funktion (Weckwiederholung) gibt ihnen die Möglichkeit, schrittweise aufzuwachen.“
Seine Erwartungen waren dementsprechend hoch.
Doch bei KLÄMMANN handelt es sich definitiv um keinen Wecker.
Nach dem Studium der Bedienungsanleitung und stundenlangem Herumdrücken auf den spärlich vorhandenen Bedienungselementen gelang es Mann, Zeit, Datum und Alarm einzustellen und er erwartete freudig den ersten Ton seiner Neuerwerbung zu vernehmen. Doch zu seinem Erstaunen erklang lediglich ein mehr als armseliges Piepen, das in keinster Weise geeignet ist Schlafende zu wecken und nach 10 Sekunden verstummte, so dass aus der Snooze-Funktion ein entbehrliches Feature wird und die Verheißung „schrittweisen“ Erwachens äußerst gewagt erscheint.
Somit erhält der erste Satz aus der Bedienungsanleitung überraschend Wahrhaftiges. Der KLÄMMANN-Wecker ist eigentlich (nur) eine Uhr!!!
Und sogar hier steigen leise Zweifel hoch, da das Display sehr Kontrastarm und ohne Hintergrundbeleuchtung kaum lesbar ist. Die Hintergrundbeleuchtung aber ist nur aktiv solange die dafür vorgesehene Taste am KLÄMMANN gedrückt gehalten wird. Dieses Problem konnte Mann im Do-if-yourself-Verfahren mit einem Stück TIXO-Klebeband aus der Welt schaffen das im Lieferumfang daher nicht fehlen sollte.
Dienstag, Dezember 27, 2005
Postchristmasworkout
Freitag, Dezember 23, 2005
Zeit der Besinnung
pizza1
Originally uploaded by erysipel72.
So geschehen in den Abendstunden des 23. Dez. auf der Bahnstation eines Marktfleckens zu Füssen eines imposanten Sakralbaues...
Der diensthabende Fdl hätte vom Verursacher gerne die €60,- Reinigungsgebühr eingehoben die der Tarif dafür vorsieht, doch leider war nicht mehr zu ermitteln um wessen Erguss es sich handelte...
C A V E:
die links dieses Postings sollten nur Personen besuchen, die an derartige Anblicke gewöhnt sind!!
Mittwoch, Dezember 21, 2005
Bahn Security Service
Eine Reinigungsfrau macht Kariere beim BSS-Team und sorgt nun für Sicherheit UND Ordnung am Grazer Hauptbahnhof.
Ein weiterer Beweis welche "steile" Kariere in einem moderen Unternehmen möglich sind, wenn man nur motiviert genug ist;)
Sonntag, Dezember 11, 2005
ÖBB suchen, trotz massivem Zwang zum Personalabbau, neue Mitarbeiter

Unter dem Titel "Willkommen im Zug der Zeit!" werden über das Arbeitsmarktservice Verschieber/innen gesucht, während man ÖBB-intern über den notwendigen Abbau tausender Mitarbeiter, Dienstrechtsänderungen und Golden Handshakes streitet. "Ich habe die Posten auch intern ausgeschrieben, nur gemeldet, hat sich keiner", begründet Alfred Zimmermann, Vorstand der ÖBB Infrastruktur Betrieb AG die Neuaufnahmen gegenüber dem "trend". Den Personalüberhang ortet Zimmermann weiter oben: "Es mag sein, dass es im Overhead zu viele gibt, aber die kann ich für den Verschub nicht brauchen."
Donnerstag, Dezember 08, 2005
weißt du wieviel *lein stehen?
Augen*chen weiß es nicht, und selbst Augen* ist sich nicht sicher, denn immer wieder gibt einer der Klebepunkte der Schwerkraft nach und einer der kunstvoll gefertigten *e fällt ganz unweihnachtlich zu Boden.Doch Augen*chen hat ein Herz für *e und setzt sie wieder ans gläseren Firmament wo sie hin gehören.

Des is doch a Wahnsinn
"Da fahrn die Züge und die Schranken san offen, sads ihr denn Wahnsinnig?"So äussert sich eine Aufgebrachte Frau gegenüber dem gesundheitlich angeschlagenen Fahrdienstleiter, der die Situation ebenfalls für alles andere als erfreulich hält.
Was war passiert?
Ein Schwerfahrzeug hatte den hier rechst abgebildeten Schrankenantrieb so stark verbogen, daß ein Schließen mechanisch einfach nicht mehr möglich war.
In solchen Fällen sieht die Vorschrift die Verständigung der Züge vor. Der Befehl lautet:
"EK km 12.354 gestört. Vor EK km 12.345 im Bf. Blaustauden anhalten. Weiterfahrt nach Abgabe des Signals Achtung"
Eine erhebliche Betriebsbehinderung einerseits und bei weitem kein Ersatz für einen geschlossenen Schranken.
Bestimmt wird sich in den kommenden Wochen, niemand mehr sich beschweren daß der Schranken nicht geöffnet wurde.
Mittwoch, November 23, 2005
Fahrdienstleitung
In der Mitte des Raums eine Sicherungsanlage mit nostalgisch anmutenden Weichenhebeln und Induktorkurbel.
Daneben der Komandotisch mit Flachbildschirm und Stellpult.
Eine Glasscheibe in der sich eine kleines Fensterchen öffnen lässt trennt die Eisenbahner von den Reisenden.
Draussen steht eine kleine blonde Frau mitleren Alters. Sie ist schon etwas ungeduldig.
Fahrdienstleiter A: Entschuldigens, aber i hab jetzt wirklich koa Zeit. Aber sie könntn wegen der Reservierung die 05-1717 anrufen.
Kundin: Aber drum bin i ja da, weil dort neamt ahebt.
Fahrdienstleoter A: Kuntns vielleicht später nu amoi kumma, es geht jetzt ganz schlecht.
Ein Zug Braust durch und verleiht diesen Worten unversehens Gewicht.
Kundin: In Zehn Minuten?
Fahrdienstleiter A: Ja, i glaub da geht’s leichter.
Die Kundin verläßt den Schalter. Fahrdienstleiter A hat noch immer nicht gefunden in welchem Menü er die Reservierung vornehmen kann. Derweilen fahren Züge ein und aus. Die Sicherungsanlage rattert, Weichenhebel werden hart gegen den Anschlag geschleudert. Dazwischen wandern noch einige einfache Fahrausweisen über den Schalter. Das rasseln eines Weckers signalisiert die sich senkenden Scharnkenbäume.
15 Minuten später
Inzwischen halten sich zwei Verschieber und Fahridenstleiter B, der den Dienst übernehmen wird im Raum auf. Der Verschubleiter hat hinter Fahrdienstleiter B Platz genommen, der sich des Zugverkehrs angenomme hat, und beobachtet interessiert den Zuglauf auf dem Monitor. Fahrdienstleiter A gibt weiter Fahrscheine aus. Auch die Kundin von vorhin ist wieder da.
Fahrdienstleiter A (zu B gewandt): kunts du die Reservierung macha?
Fahrdienstleiter B: wart a wenig...
Fahrdienstleiter A (zur Kundin): ein wenig Geduld bitte...
Kundin: (ungehaltener als zuvor) Ja kinans ses net! Oder was? I hab mein Zeit a net gstoin. I muas dann ind arbeit.
Während sie spricht ist hinter ihr ein Mann aufgetaucht der offenbar ein Anliegen hat das nicht warten kann.
Autofahrer: hearns is des normal, daß der Schranken da a viertlstund zua is?
Fahrdienstleiter A (mit ernster Miene zu Fahrdienstleiter B gewandt) Is des normal?
Fahrdienstleiter B schüttelt energisch den Kopf. Kurzes Schweigen.
Autofahrer: Da stengan dreisg Auto und alle hupn ois wia und neamt macht den Schranken auf. A vierl Stund lang ...
Fahrdienstleiter A: (mit dem Brustton der Überzeugung) oiso Hupen hüft d garnix, weil des heart ma da net. Da kinans de Dame fragen. (zur Kundin gewandt) Ham Sie was gheart?
Kundin: (etwas unsicher wessen Partei sie ergreifen soll) Naaa....
Fahrdienstleiter A: Da hearns es, des Hupen huft gar nix...
Autofahrer ab.
Sonntag, November 20, 2005
Schrankenlosikeit ...
nahezu alle Bahnhöfe, vor allem auf weniger gut ausgebauten Stecken, verfügen über eine Vielzahl Schienengleicher Bahnübergänge, im Fachjargon Eisenbahnkreuzung oder kurz EK genannt. Man unterscheidet dabei zwischen technisch gesicherten und nicht technisch gesicherten Eks. Alleine diese Einteilung macht deutlich, dass es keine "ungesicherten" Bahnübergänge gibt, sondern nur solche, bei denen die Straßenbenützer sich selbst vergewissern müssen, dass sich kein Schienenfahrzeug nähert. Als kleine Unterstützung dabei dienen so genannte Pfeifplöcke, die den TriebfahrzeugfüherInnen anzeigen, dass er akustische Warnsignale abzugeben hat. Die Straßenbenützer werden mit Schildern auf die Eisenbahnkreuzung aufmerksam gemacht. Meist handelt es sich um Andreaskreuz und Stopptafel, bei nicht öffentlichen Straßen kommen "Privatwegtafeln" zum Einsatz.
Neuerdings hat Mann es mit einer besonders pervieden Bauform einer technisch gesicherten EK zu tun. Sie befindet sich im Km 32,154 der Strecke Linz - Selzthal zwischen den Einfahrsignal A und den Ausfahrsignalen H1/3. Nicht genug dass der Schließvorgang - wie bei Eks im Bahnhof üblich -manuell eingeleitet werden muss, ist auch das öffnen der Schranken Aufgabe des Fahrdienstleiters. Müßig zu erwähnen, dass dieser Handgriff häufig dem "Vergessen" anheim fällt und so der Verkehr oft länger als nötig zu Erliegen kommt. Anders als bei herkömmlichen EKSA (Eisenbahnkreuzungssicherungsanlagen) besitzt die gegenständliche auch keine Erinnerungsfunktion (Sperrzeitüberschreitung). Das führt natürlich zu Ärger bei den Autofahrern und Autofahrerinnen, die ihrem Unmut mit Hupen Ausdruck verleihen. Was freilich wirkungslos bleibt, da der Bediener der EK dies nicht wahrnehmen kann.
Gelegentlich sucht der geplagte Verkehrsteilnehmer sogar die Konfrontation mit dem Bahnpersonal, was nicht immer zu befriedigenden Ergebnissen führt, sondern den Frust beider Seiten mitunter noch erhöht.
Donnerstag, November 03, 2005
Die Geschichte einer bedeutenden Alpenbahn
Die „Kremstalbahn“ wurde am 24. Februar 1881 fertiggestellt. Auf die Anbringung von Sicherungseinrichtungen, wie etwa Schranken oder Wärterhäuschen, wurde damals verzichtet. Es erschienen aufgrund der geringen Geschwindigkeit, welche für den Betrieb von Lokalbahnen vorgeschrieben war, als völlig unnötig. Die offizielle Eröffnung der Strecke erfolgte am 30. April 1881.
Bereits in Paragraph 1 des Statutenentwurfs der Kremstalbahngesellschaft wurde klar und deutlich festgehalten, daß die Station nur den vorläufigen Endpunkt der Strecke darstellen sollte.
Nachdem der Streit zwischen den Gemeinden Michldorf und Kirchdorf die beide den Endpunkt der neuen Bahnlinie für sich reklamierten beigelegt worden war wurde der Bau sogleich in Angriff genommen. Die veranschlagten Baukosten konnten, wenn auch nur leicht, unterschritten werden: (16 Gulden blieben übrig) und am 1. August 1883 konnte die Strecke bis Micheldorf offiziell eröffnet werden.
Dienstag, Oktober 18, 2005
Bahn - Die neue Gerti
Erschien die alte Gerti stehts strahlend um immer die gleiche Zeit und hatte meinst ein Mehlspeise dabei, so taucht die neue Gerti plötzlich und unerwartet auf. Sieht fragend drein und spricht nur gebrochen Deutsch. Natürlich hat sie keine Mehlspeisen im Gepäck und natürlich auch keine Neuigkeiten auf den Lippen.
Den Kaffee muss Mann sich selbst zubereiten und an einem Plauscherl ist der neue Gerti scheinbar auch nicht gelegen….
Die Zeiten ändern sich und Mann hat ja auch bald eine neue Wirkungsstätte.
Die alte Gerti wird ihm trotzdem fehlen.