

"Dir erzähl ich noch mal was, bin stocksauer!
Kannst deinen Mund doch nicht
halten, gut zu wissen. Dachte du bist anders,
leider hab ich mich da wieder mal
getäuscht!
Das Rote Kreuz, super!"
Obwohl die Nachricht nichts an Eindringlichkeit vermissen lässt, bleibt der Grund für diese heftige Gemütsregung im Dunkeln.
Sachdienliche Hinweise auf den Absender oder den Auslöser der Verbalinjurie, die natürlich streng vertraulich behandelt werden, dringend erbeten.
Bei "Kaiserwetter" legte die kleine Wanderschar die wenigen Kilometer - die nur eine kurze Strecke durchs Unterholz führten, und deren Steigung von gut Trainierten ohne Aufstiegshilfe zu bewältigen ist - in einem Tag zurück und erreichte durchnäßt und glücklich die abgestellten Kraftfahrzeuge in dem beschaulichen Marktflecken am grossen Strome, mit denen sie in den frühen Morgenstunden angereist war. Dienstag 6. September 2005
0800 Abfahrt Wels
0830 Abfahrt Eferding, Parkplazt beim Erlebnisbad
0900 Abmarsch von Wesenufer, Parkplatz bei der Kirche
Länge: 7 Km
Höhendifferenz: 320 m
Tourenkarakter: Familenfreundlich
Worin unterscheidet sich eine Qual itätszeitung von einem Boulevarblatt?
Linz (kobinet) Das Behinderteneinstellungsgesetz regelt, dass pro 25 beschäftigte Personen eine behinderte Person eingestellt werden muss. Wer zuwenig behinderte Personen einstellt muss eine Ausgleichstaxe bezahlen. Das Rote Kreuz möchte eine Ausnahmeregelung. "Ausgerechnet das Rote Kreuz, das von öffentlichen Geldern und Spenden finanziert wird, hat in den Bezirken Linz und Linz-Land keinen Behinderten angestellt. Und muss dafür zigtausend Euro zahlen", kritisiert ein "Insider" in der Linzer Rundschau die Vorgangsweise der Hilfsorganisation in Oberösterreich. Das Oberösterreichische Rote Kreuz beschäftigt laut Linzer Rundschau 1134 Personen, davon sind aber nur 18 Personen behindert. Statt diese peinliche Situation ändern zu wollen und mehr behinderte Menschen zu beschäftigen - immerhin befindet sich in Linz die Zentrale - dort gibt es veile Verwaltungsposten - versucht der Geschäftsführer Christoph Patzalt einen anderen Weg: "Wir kämpfen darum, dass wir befreit werden". Zwar wolle man sich vor der Verantwortung nicht drücken, doch man habe nicht viele "behindertentaugliche Arbeitsplätze" so Patzalt weiter, der hofft, die ausständigen 40.000 Euro an Ausgleichstaxe nicht bezahlen zu müssen. "Es gibt keine Ausnahmen", heißt es konsequenterweise seitens des Bundessozialamtes, denn man dürfte bei behinderten Personen nicht nur an Sinnesbehinderungen oder Rollstuhlfahrer denken, sondern "dauernd beeinträchtigt" kann auch jemand mit "Kreuzproblemen" sein. Das Ansinnen des Roten Kreuzes in Oberösterreich ist beschämend und muss mit aller Entschiedenheit zurückgewiesen werden.
Am 29. August beginnen in Bad Radkersburg und St. Anna/A. die Dreharbeiten für einen groß angelegten Film über Rot-Kreuz-Gründer Henry Dunant. Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Tourismusmanger suchen für ihre Kunden stets das Besondere. Ihre Angebote sind manchmal so blumig formuliert, daß der Einheimische sie nur schwer mit seiner Lebensrrealität in Zusammenhang bringen kann.
Wenn unserere stolze Linzer Lokalbahn zum "Rübenexpress" mutiert so kann dieser Terminus zumindest noch mit Geschwindigkeit assoziiert werden. Doch leider scheuen unseriöse Anbieter auch vor ehrrührigen Untergriffen nicht mehr zurück um ihrem Arangements den Anschein von Abenteuer und Erlebnis zu geben.
Zu den "schwarzen Schafen" der Branche zählt zweifelsohne auch dieser
Er versteigt sich zu folgender haltloser Behauptung:
Dabei liegt die Streckenhöchstgeschwindigkeit bei sage und schreibe 70 km/h!
Wenn schon Superlative, so könnte angeführt werden, daß sich auf einer Streckenlänge von lediglich 58,611 km 252 Eisenbahnkreuzungen befinden.
Das ist eine EK alle 232,58m!
Hier könnte tatsächlich ein Rekord vorliegen.